/ Lied der Woche

Lebensfarben (6/7)

Ein Lied und seine Bedeutung

Lebensfarben - das Lied der Woche von Christoph Zehendner und Manfred Staiger. Ein Gang durch die Jahreszeiten, sozusagen mit einer Farbenbrille auf der Nase.

Die Zusammenfassung klingt dann so: Frühlingsgrün und spätherbstgrau, winterweiß und sommerblau. Farbenfroh und sanft und wild malt Gott mein Lebensbild."

Ich finde, das mit dem Maler und dem Bild ist ein interessantes und nachdenkenswerter Zugang, sein Leben zu verstehen. Wenn ich das so auf mich wirken lasse, muss ich sagen: Ja, es hat was. Ich lasse mich drauf ein: Gott als Maler meines Lebensbildes - das ist schon eine faszinierende Vorstellung. Wie er farbenfroh durch die ganze Palette hindurch, mal mit sanftem Pinselstrich, dann wieder beherzt zupackend, geradezu wild das Bild gestaltet. Und das Ergebnis: ein vielfarbiges, vielschichtiges Bild - ausdrucksstark, mit Konturen. Bunte Heiterkeit gibts genauso wie graue Melancholie; Bewegung genauso wie Ruhe.

Alexander Ziegert hat mal einen Liedtext geschrieben, der so anfängt: „Gott, singe mich, ich will dein Lied sein, aus deinem Herzen eine Melodie.“ Die zweite Strophe lautet dann so: „Gott, male mich, ich will dein Bild sein. In deinen Farben fasse du mich ein. Dass, wer mich sieht, den Meister findet, das Bild von deiner Größe kündet. Ein Abglanz deiner Schönheit will ich sein. Gott, male mich, ich will dein Bild sein.“

Ein besonderer Gruß Ihnen allen, die sich so sehen können - als Kunstwerk eines göttlichen Meister-Malers.


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