/ Lied der Woche

Ganz bei Trost (2/7)

Gott will uns trösten wie eine Mutter tröstet. Ein schönes Bild. Aber nicht jeder kennt solche Bilder und Erinnerungen. Und mancher gestandene Mann und vielleicht manche gestandene Frau fragen: Haben wir überhaupt Trost nötig? Wollen wir Trost? Läuft dann Gottes Angebot ins Leere? Bietet Gott etwas an, was nur Versager brauchen?

Vielleicht scheitert es schlicht an dem Wort „Trost“, das wir mit Schwäche, mit Weinerlichkeit, mit Unfähigkeit verbinden. Und diese Dinge darf es unter uns nicht geben!

Wie wäre es hier noch einmal mit dem Wort „Ermutigung“ statt dem Wort „Trost“? Ermutigung wollen wir alle. Ermutigung brauchen wir alle. Das muss ich nicht anderen predigen. Das weiß ich selbst aus meinem Leben.

Nichts ist schlimmer als entmutigt zu werden. Nichts ist besser als jemanden an der Seite zu haben, der mich ermutigt durchzuhalten. Mit seiner Gegenwart, mit seinem Anfeuern, mit seiner Zuversicht. Wohl dem, der einen anderen Menschen hat, der da ist.

So wächst der Trost, die eigene innere Festigkeit verhilft. Trösten heißt also nicht, alle Widerwärtigkeiten wegzumachen. Trösten heißt dem anderen gut zu tun und ihm Liebe, Wärme und Geborgenheit zu schenken. Gott will uns trösten wie eine Mutter tröstet. Dann, wenn wir schwere Zeiten erleben.

Michael vom Ende


Produkte zur Sendung

ganz bei Trost

ganz bei Trost

Autor:
Zehendner, Christoph
Preis:
17,99 EUR

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