/ Lied der Woche

„Ich will dich trösten, wie eine Mutter dich tröstet“

„Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“. Der Zuspruch, der durch das Jahr 2016 klingt. Er klingt gut, ja, tröstlich. Bringen wir’s nun zusammen mit ganz konkreten Erfahrungen von Angst und Schmerz, Misserfolg und Leid – und damit Trostbedürftigkeit. Da will ich mir jetzt die Frage stellen, was mich in so einer schwierigen Situation wirklich getröstet und nicht nur vertröstet hat? Was für Worte oder Gesten sind gut bei mir angekommen? Was hat mir geholfen, einen anderen Blickwinkel zu finden? Was hat mir Kraft gegeben, aus der Lähmung heraus wieder in Bewegung zu kommen und Schritte zu tun?

Fragen – auf die es hoffentlich gute Antworten bei Ihnen und bei mir gibt. Ich will jetzt aber nicht aufs Einzelne kommen, sondern feststellen: die Grundlage allen Trostes ist, dass da überhaupt ein Mensch ist, der bei mir bleibt, der zu mir steht, der an mich glaubt, der mit mir – und zur Not auch für mich – hofft. Und so ist auch Gott: Er ist da. Er ist für mich. Er hat eine Zukunft für mich. Dass ich das glauben kann, bringt mich über schwierige Zeiten hinweg. Das tröstet mich.

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