/ Lied der Woche

Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude

„Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude.“ Johann Ludwig Konrad Allendorf hat in seinem Lied zum Erscheinungsfest beschrieben, was es mit Jesus auf sich hat. Was seine Rolle in der Welt- und Heilsgeschichte ist. Und das in ursprünglich mindestens zehn Strophen. Die finden sich heutzutage leider nirgendwo mehr auf einem Fleck versammelt. Das Evangelische Gesangbuch kennt immerhin noch acht Strophen. Aber es sind nicht dieselben wie zum Beispiel in Elsners „Geistlichem Liederschatz“ von 1898. Und die meisten Einspielungen beschränken sich auf vier oder fünf Strophen.

So auch im vorliegenden Fall: Das Ensemble aus dem Jugend- und Popchor „Christians at Work“ hat sich 1994 beschieden mit der ersten und zweiten Strophe, die praktisch in jeder Auswahl stehen. Und dann kommt noch die Strophe „Jesus ist kommen, die Quelle der Gnaden“, die je nach Zählung erst an sechster oder siebter Stelle der kompletten Strophensammlung steht – und den Schlusspunkt in dieser Aufnahme setzt die Strophe „Jesus ist kommen, die Ursach zum Leben.“

Die findet sich aber in den längeren Fassungen oft an vorletzter Stelle. Denn bei Johann Ludwig Konrad Allendorf wendet sich der Blick in der letzten Strophe der erlösungsbedürftigen Welt, dem ahnungslosen Teil der Menschheit zu: „Jesus ist kommen, sagt’s aller Welt Enden!“ Dass in der Person des Sohns der Maria der Retter der Welt, der Messias Israels und Erlöser der Völker erschienen ist – das darf niemandem vorenthalten werden; das zu wissen – darauf haben alle Menschen ein Anrecht.

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