/ Lied der Woche

"Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude"

Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude, A und O, Anfang und Ende steht da. Und zwar nicht nur das Alpha und Omega, der Anfang und das Ende des griechischen Alphabets. Sondern – so bekennt es die Christenheit im nicänisch-konstantionopolischen Glaubensbekenntnis seit 1690 Jahren: Jesus Christus steht am Anfang und am Ende und in der Mitte der Weltgeschichte. „Durch ihn ist alles geschaffen.“ Und „seiner Herrschaft wird kein Ende sein.“ Entscheidend ist sein bemerkenswerter Auftritt in dieser Welt: Einerseits sehr bescheiden und ärmlich und versteckt, andererseits mit himmlischer Begleitmusik, was der Tragweite dieses Ereignisses entspricht. Denn: Jesus hatte eine große Aufgabe, eine geradezu übermenschliche Mission.

Davon spricht Johann Ludwig Konrad Allendorf in der zweiten Strophe seines Liedes zum Erscheinungsfest. Und in der dritten. Und in der vierten. Und in der sechsten von ursprünglich neun Strophen. Jesus ist der Durchbrecher, der die Gefängnismauern und die Ketten sprengt und die Fesseln löst. Der starke Erlöser, der dem Bösen den Stachel zieht. Der Fürst des Lebens, der dem Tod die Schau stiehlt und ein Ende macht. Der Sündenbock, der die Schuld der ganzen Welt auf sich lädt.

Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude. Geht es nicht ne Nummer kleiner? Nein, im Fall von Jesus nicht. Sein Kommen in die Welt hat Bedeutung bis ans Ende der Zeit und jenseits davon.

Liedangaben:
CD „Gottes Verheißungen bleiben“, Cap! Music 1994  (vergriffen)

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