/ Lied der Woche

"Wir sind in Gottes Händen"

Ein Lied und seine Bedeutung

Nun hat das Jahr 2016 begonnen. Wer noch handschriftlich Briefe schreibt, macht vielleicht die Erfahrung, die ich in manchem Jahr gemacht habe: Man ist noch so die Jahreszahl des vergangenen Jahres gewöhnt, dass man sie am Anfang noch schreibt. Aber 2015 ist nun im Meer der Ewigkeit versunken, und wir dürfen gespannt sein auf das, was vor uns liegt. Peter Strauch hat in seinem Lied zum Jahreswechsel gesagt: „Wie  die Zeit verfliegt, Leben weiterzieht. Gestern Zukunft, heut‘ Vergangenheit.“ Ja, so ist das. Wenn wir vom heutigen Tag gestern gesprochen haben, dann war alles noch Zukunft. Und wenn wir heute zurückschauen, ist es Vergangenheit. So ist es mit den Tagen, Wochen, Monaten, Jahren.

Es ist gut, dass man die Vergangenheit ablegen darf, vor allem, wenn man alles bereinigt hat, was an Schwierigkeiten zwischen Gott und einem selbst entstanden war oder was als Schwierigkeit im Zusammensein mit anderen Menschen entstand. Es ist ja nichts schöner, als wenn man wirklich frei und unbelastet ins neue Jahr gehen kann.

Ein neues Jahr wünsche ich Ihnen, in dem Sie nicht unter dem leiden müssen, was Ihnen noch verhüllt ist, sondern ein Jahr, in dem Sie ganz neu und immer wieder fest dem vertrauen lernen, der das Leben lenkt und auch Ihren Namen kennt. Der sogar treu bleibt, wenn wir nicht treu sind.

Ich möchte mit Ihnen beten. Herr, hilf mir in diesem vor uns liegenden Jahr. Gib mir Weisheit für jeden Tag. Lass mich deine Hilfe erfahren in kleinen Dingen und in großen. Lass mich schnell sein im Loben und langsam im Kritisieren. Lass mich schnell sein im Vergeben und langsam im Urteilen. Bewahre mich davor, dass ich andere verurteile. Lass mich schnell sein im Helfen und Schützen. Lehre mich bedachtsam zu bedenken mein Ja und mein Nein. Gib mir in diesem neuen Jahr Kontrolle über mein Temperament, Kontrolle über meine Zunge. Hilf, dass sie vor unüberlegten Worten bewahrt bleibt. Gib mir ein gutes Wort im richtigen Augenblick. Gib mir Kontrolle über meine Gedanken. Stärke meinen Glauben und meine Zuversicht. Hilf mir, so zu leben, dass dich mein Leben ehrt.

Das, liebe Hörerinnen und Hörer, war nun meine letzte Sendung in der Reihe „Lied der Woche“. Ich verabschiede mich von Ihnen und wünsche Ihnen Gottes Geleit im neuen Jahr und darüber hinaus, solang er Ihnen das Leben erhält.


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