/ Lied der Woche

"Wir sind in Gottes Händen"

In der dritten Strophe heißt es zu Beginn: „Wie die Zeit verfliegt.“ Ja, auch das ist eine Feststellung, die Philosophen und Theologen immer wieder gemacht haben, die von Dichtern und Schriftstellern und Sängern aufgegriffen wurde. Und wir selbst haben das sicher auch schon gedacht und gesagt.

Das ist aber nicht einmal eine sehr originelle Feststellung, denn schon in Psalm 90 heißt es im Blick auf unser Leben: „Es währet 70 Jahre, wenn hoch kommt sind’s 80. Es fähret schnell dahin, als flögen wir davon“ (Vers 10 und 11). Und dann knüpft der Psalmist daran die Bitte: „Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen.“ Der katholische Theologe Karl Rahner hat einmal gesagt: „Wer den Tod nicht ausklammert, der kann sich wirklich dem Leben zuwenden.“ Und weil das so ist, braucht uns die verfliegende Zeit nicht wehmütig zu stimmen, denn Herr der Zeit ist unser Gott und meine Zeit steht in seinen Händen.

 

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