/ Lied der Woche

"Wir sind in Gottes Händen"

Vielleicht haben Sie gestern Morgen schon gemerkt, dass es durchaus angebracht ist, ein Neujahrslied auch schon in den letzten Tagen des vergehenden Jahres zu singen, mit dem Kehrreim, den Sie sich vielleicht zu eigen machen „Wir sind in Gottes Händen, sind geborgen in ihm“.

In der zweiten Strophe heißt es selbstkritisch: „Haben wir versagt, werden wir verklagt, so steht er doch zu uns, er bleibt treu.“ Niemand sagt es ja im allgemeinen gern: Ich habe versagt! Doch wenn wir ehrlich sind, kommen wir nicht umhin zuzugeben: Ja, ich habe versagt! Zum Beispiel habe ich mich nicht so um meine Familie gekümmert, wie ich es zu Beginn des Jahres mir vorgenommen hatte. Oder ich bin schuldig geworden, weil ich irgendein Gerücht weitergegeben habe. Oder ich habe wieder einmal spontan auf eine E-Mail-Nachricht reagiert, obwohl es besser gewesen wäre, eine oder zwei Nächte darüber zu schlafen. Nun habe ich Unheil angerichtet, vor allem auch, weil ich meine Antwort an x Leute als Kopie weitergeschickt habe. „Haben wir versagt, werden wir verklagt.“ Es sind ja nicht nur Menschen, die uns verklagen, auch das eigene Gewissen verklagt uns. Und auch der altböse Feind des Glaubens, der Teufel als Verkläger war aktiv (was er übrigens auch im neuen Jahr wieder tun wird).

Das Großartige am christlichen Glauben ist ja, dass ich meinen Herrn Jesus Christus bitten darf, mir mein Versagen zu vergeben, mir meine Schuld nicht anzurechnen und dafür dankbar zu sein, dass er zur Vergebung meiner Schuld gestorben ist. Es war ein hoher Preis, den er zu meiner Erlösung und Befreiung bezahlt hat.

Es ist schon so, wie unser Lied es sagt: „Vieles ändert das Gesichts, aber Gottes Liebe nicht. Seine wunderbare Gnade bleibt bestehen.“

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