/ Lied der Woche

„Kommt und lasst uns Christum ehren“

„Sehet, was hat Gott gegeben: seinen Sohn zum ewgen Leben. Dieser kann und will uns heben aus dem Leid ins Himmels Freud.“

Und jetzt kommt in Paul Gerhardts Lied die Sache mit dem Besuch. Endlich! Und in dieser Strophe, der vierten, steht auch einiges, warum der Besuch gekommen ist …

… und immer wieder kommt. Mir fällt da eben auf: da ist ganz viel Bewegung im Lied. Durch Tätigkeitsworte meine ich. „Seine Seel ist uns gewogen“ heißt es da zum Beispiel …           

„… Lieb und Gunst hat ihn gezogen“. Und dann „zu besuchen aus der Höh.“

In der nächsten Strophe wird dann noch mehr Bewegung sein. Aber jetzt sind wir erstmal hier, und wir sollten uns das ein bisschen genauer vorstellen, wie das mit dem Besuch so gewesen ist – und immer noch ist.

Ja, zum Stichwort „besuchen“, da ist hat ja jeder eine Menge Erfahrungen …

Kennst du zum Beispiel so Situationen, wo du das dringende Gefühl hast: Bei der oder der Person solltest du mal einen Besuch machen? Manchmal ist da ja so ein Gefühl, dass der andere irgendwie in Not sein könnte. Oder dir kommt der Gedanke, dass es ihm einfach gut täte, wenn er merkt „jemand denkt an mich. Ich bin für jemanden wichtig.“

Erst recht gilt das, wenn einer eine wirkliche Pleite oder noch was Schlimmeres erlebt hat. Der sollte dann nicht allein bleiben. Ja – es ist wichtig, einander zu besuchen. Behutsam anzuklopfen und die Geste, die Worte zu finden, die dem anderen gerade gut tun. 

Und genauso ist es an Weihnachten geschehen! Freuen wir uns doch am Besuch und lassen ihn gerne ein! Und danken ihm dafür, dass er sich auf den weiten Weg zu uns gemacht hat.   

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