/ Lied der Woche

„Mein Herz singt“

„Mein Herz singt“, ein Lied von Pamela Natterer. Es beginnt mit einem Motiv, das in vielen Weihnachtsliedern besungen wird: Da sind Menschen, die erfahren auf ungewöhnliche Art und Weise von dem Unglaublichen, von Gottes klammheimlichem Auftritt in dieser Welt. Pamela Natterer fängt bei den Sterndeutern aus dem Osten an. Die sind zwar in der zeitlichen Abfolge der Ereignisse eigentlich erst später dran mit ihrem Auftritt, aber da von ihnen im Matthäusevangelium berichtet wird, tauchen sie zumindest im Neuen Testament vor den Hirten auf. Denn die gehören zum Weihnachtsbericht im Lukasevangelium.

Ob die weisen Männer aus dem Osten wirklich Könige waren, darüber lässt sich trefflich streiten. Auf jeden Fall hatten die Sternkundigen königliche Geschenke im Gepäck. Sie haben ihre Beobachtungen am Nachthimmel ernst genommen. Sie haben sich darauf vorbereitet, einem neugeborenen König zu begegnen und ihm zu huldigen. Sie haben es sich etwas kosten lassen. Vor allem Zeit. Mit den Reisemitteln der Antike ging es nun mal nicht so schnell wie heutzutage mit Etihad Airlines. Und das römische Reich mit seinem gut ausgebauten und gesicherten Straßennetz reichte um die Zeitenwende nur bis Syrien. Der Weg vom Zweistromland nach Palästina führte über weite Strecken durch lebensfeindliche, schwer kontrollierbare Wüsten. Das heißt: Die Sterndeuter haben auch etwas riskiert. Was die Frage provoziert: Welchen Einsatz ist mir die Begegnung mit Jesus, dem Retter der Welt, wert? 

In der zweiten Strophe geht es um die Hirten. Was es mit denen auf sich hat – dazu morgen mehr hier an dieser Stelle.

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