/ Lied der Woche

„O komm, o komm, du Morgenstern“

Der „Sohn aus Davids Stamm“ soll zu uns kommen. Der Hinweis auf den Stamm Davids zeigt, dass der eigentliche Inhalt des Evangeliums keine Lehre ist sondern eine Person, ein Mensch, ein Jude, der gemäß der Stammbaum zum Hause Davids gehöre. So beginnt der Evangelist Matthäus sein Evangelium: „Dies ist das Buch von der Geschichte Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams“ (Matthäus 1,1). Dem David wurde ein Nachkommen verheißen auf einem ewigen Thron: „Wenn aber deine Tage um sind, dass du zu deinen Vätern hingehst“, heißt es in dieser Verheißung, „so will ich dir einen Nachkommen, einen deiner Söhne, erwecken; dem will ich sein Königtum bestätigen. Der soll mir ein Haus bauen, und ich will seinen Thron bestätigen ewiglich.“ (1. Chronik 17,11-12)

Der Sohn Gottes wurde durch seine Geburt als „Davissohn“ in dieses schwache, vergängliche Menschengeschlecht mit hineingestellt, wirklich ganz der Mensch unter Menschen. Somit reicht die Geschichte Jesu ganz weit zurück in den alten Bund, den Gott mit seinem Volk geschlossen hat. Die Geschichte Jesu zeigt, dass Gott die Hoffnung auf einen heilbringenden Nachkommen Davids erfüllt hat. Zugleich aber ist Jesus Christus durch seine Auferstehung und Himmelfahrt der Herr der ganzen Welt. Ein Herr, der allgegenwärtig ist. Aber ein Herr, der jedem helfen kann, dieser Sohn aus Davids Stamm.

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