/ Lied der Woche

„O komm, o komm, du Morgenstern“

„Vertreib das Dunkel unserer Nacht durch deines klaren Lichtes Pracht“ heißt es in der ersten Strophe des Liedes. Mit Jesus Christus ist Gottes Licht in diese Welt gekommen. Wer Jesus Christus kennenlernt, kommt in sein Licht, d.h. er entdeckt zunächst die Finsternis in seinem Leben, er erkennt, dass er sich aus eigener Kraft nicht helfen kann. Das Licht muss nämlich von außen einfallen.

Der Schweizer Psychologe Carl-Gustav Jung hat öfter von dem „Schatten“ des Menschen gesprochen, der ihn verfolge, den er nicht abschütteln könne. Gelegentlich hat Jung diesen Schatten auch den „dunklen Bruder“ im Menschen genannt. Doch der helle Schein des Evangeliums wird auch mit unserem „dunklen Bruder“ fertig. Ich muss nur eins tun: Die Strahlen dieses Lichtes auf mich wirken lassen, d.h. die Strahlen seines Wortes müssen mich erfassen. An diesem Wort vorbei führt kein Weg zu Jesus Christus. Liefere ich mich aber seinem Wort aus, dann wird mein Leben so erleuchtet, wie wenn ein Licht mit hellem Schein mich erfasst.

„Ich bin das Licht der Welt“, hat Jesus gesagt. „Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis bleiben, sondern wird das Licht des Lebens haben“ (Joh 8,12). Clemens von Alexandria war einer, der dieses „Licht des Lebens“ gefunden hat. Daraufhin hat er festgestellt: „Die Sterne sind mir verblichen seit mir in Christus die Sonne aufgegangen ist.“

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