/ Lied der Woche

Hilf du mir, Herr

Ein Lied und seine Bedeutung

Das Lied der Woche, dessen Text von Johannes Jourdan stammt, die Melodie ist von Siegfried Fietz, macht sehr ehrliche Aussagen. Auch für Christen kommen schwere Zeiten. Unerwartete Probleme – sie sehen sich Feindschaft ausgesetzt oder Eifersucht – stoßen vielleicht sogar auf das Unverständnis vertrauter Menschen – stehen ratlos nach einem Unfall am Straßenrand oder verlassen weinend das Krankenhaus, weil dem lieben Menschen, der dort behandelt wird,  von den Ärzten keine Chance zum Weiterleben eingeräumt wird.  Da heißt es in unserem Lied: „In der Not, die mich bedrängt, hoffe ich auf dich. Darum rufe ich zu dir, Herr, errette mich.“

Wir müssen sicher irgendwann in unserem Leben lernen, dass unser Gott auch schweigt und unbegreiflich ist. Der amerikanische Pastor John Piper hat einmal gesagt: „Gott macht für dein Leben gerade zehntausend verschiedene Dinge. Du versteht möglicherweise gerade drei davon.“ Ein nachdenkenswerter Satz!

Manchmal ist es auch die eigene Unvollkommenheit oder Sündhaftigkeit, die uns Probleme bereitet. Wohl dem, der das erkennt und dann beten kann: „In der Not, die mich bedrängt, hoffe ich auf dich. Darum rufe ich zu dir, Herr, errette mich.“ Solche Bitte um Errettung meint ja nicht nur eine Bitte um Heilung, sondern vor allem um das Heil, um ein ungestörtes Verhältnis zwischen Gott und mir. „Hilf du mir, Herr, dann ist mir geholfen.“


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