/ Lied der Woche

Hilf du mir, Herr

Ein Lied und seine Bedeutung

In der zweiten Strophe wird es gleich heißen: „Im Vergehen unserer Zeit bist du unser Halt, darum rufe ich zu dir: Herr, ach komm doch bald.“

Johannes Jourdan, von dem der Text stammt, stellt sehr richtig fest, dass unsere Welt vergeht, auch unsere Zeit. Im ersten Johannesbrief lesen wir: „Die Welt vergeht mit ihrer Lust, wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit“ (1Joh 2,17). Noch leben wir in einer Zeit, in der immer mehr Menschen darauf aus sind, dem Leben so viel abzugewinnen, wie nur irgend möglich; Lasten werden gescheut, die Lust wird gesucht. Was ist die Folge?  Peter Hahne hat einmal gesagt: „Je weniger Gottesfurcht, desto mehr Heidenangst.“ Und der englische Buchautor und Journalist Gilbert Keith Chesterton schrieb: „Je weniger der Mensch an Gott glaubt, desto mehr glaubt er an alles andere. Seitdem die Menschen nicht mehr an Gott glauben, glauben sie nicht etwa an nichts, sondern an alles.“ Soweit Chesterton.

Und darum singen und sagen wir: „Im Vergehen unserer Zeit bist du unser Halt“ - Du, das ist der Herr über Leben und Tod; er gibt uns Halt – „darum rufe ich zu dir: Herr, ach komm doch bald! Hilf du mir, Herr, dann ist mir geholfen, heile mich, Herr, dann bin ich geheilt.“


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