/ Lied der Woche

„Du hast das Jahr gekrönt mit deinen Gaben.“

„Du hast das Jahr gekrönt mit deinen Gaben.“  - Es ist ein schönes Bild, mit dem der Refrain des Liedes beginnt; damit wird direkt das Bibelwort aufgegriffen – Psalm 65, 12: „Du krönst das Jahr mit deinem Gut.“ Heißt das nicht: Du, Gott, setzt dem Jahr die Krone auf? Ja, so ist es. Gott krönt, Gott verleiht eine kostbare Kopfzierde, die Macht und Würde signalisiert. Zugegeben – das ist eine etwas eigentümliche Vorstellung, wenn man es so wörtlich nimmt. Wichtig ist aber vor allem die Tatsache: Gott ist es, der krönt und damit auszeichnet. Und das ist doch das Beste, was passieren kann: Gott setzt dem Jahr die Krone auf: dem Natur-Jahr und auch dem Menschen-Jahr, indem er auf die Saat eine Ernte folgen lässt.

Was die Menschen-Jahre betrifft, so sind sie uns von Gott zugemessen. Es können – wie der Psalmist an anderer Stelle sagt - siebzig oder achtzig, weniger oder auch mehr Jahre sein. Es sind Jahre, in denen wir den Wechsel der Jahreszeiten erleben, den Rhythmus von Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. Und Gott hat sein Wort gegeben, dass dieser Wechsel im Gleichgewicht bleibt … solange die Erde steht.

So dürfen wir’s erleben, ja so ist es: „Du, Gott, krönst das Jahr mit deinem Gut. Was gesät wurde, ist durch deine Hilfe und Gnade an sein Ziel gekommen, es ist reif geworden, man kann Früchte sehen und sie ernten und genießen. Früchte der Natur und Frucht im Leben.“

Liedangaben:
„Du hast das Jahr gekrönt“ (auf Jahreslieder 1, vergriffen)
Noten in „Feiern & Loben“ und „Singt das Lied der Freude“ Band 2
Text: Christoph Zehendner (nach Psalm 65, 12)
Rechte: Kawohl Verlag

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