/ Lied der Woche

Weites Land

„Weites Land“, das Lied von Jonathan Böttcher und Rainer Schwander ist eine Ode an die Sehnsucht. Und an die Liebe. Zunächst mal an die Liebe ganz allgemein. In der zweiten und dritten Strophe wird dann klar: Es ist eine Liebeserklärung an Gott.

Da klingen Bibelverse an, aber nur entfernt – auf Flügeln getragen werden, lange auf Gott warten – ihn dann erkennen, das erinnert an das „Lied des Mose“ im 5. Buch Mose Kapitel 32, das erinnert auch an das Ende des Buches Hiob, das erinnert an Verse aus den Psalmen. Am deutlichsten ist noch der Bezug zu den letzten Seiten der Bibel, zur Offenbarung des Johannes Kapitel 21 und 22. Dort gibt sich Gott zu erkennen als „der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte.“

Von diesem Gott singt Jonathan Böttcher: „Du bist im Großen und im Kleinen, du bist mir nah im Jetzt und Hier.“ Ein Gott für alle Tage, für die Arbeitsstunden wie für die Freizeit. Den will er von ganzem Herzen lieben – lieben im Unterschied zur bloßen Bewunderung oder zur distanzierten Verehrung. Und weil Gott ja bereits Gott ist, das Ultimative, das Höchste und der Höchste, darum muss man ihn auch nicht erst vergöttern. Gott lieben, das reicht schon.

Liedangaben:
Jonathan Böttcher - CD „Weites Land“, MCM Music, Würzburg 1999
noch erhältlich direkt beim Künstler

 

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