/ Lied der Woche

Der Herr ist gut

Die 3. Strophe heißt: „Der Herr ist gut und sieht in Gnaden an den armen Dienst der Knechte, die ihn lieben. Er gibt mehr Lohn, als man erwarten kann.“ Der Lohngedanke des Neuen Testaments hat manchen Kritiker des Christentums geärgert, so als wolle einer nur glauben, damit er belohnt wird. Wer aber zu Christus gefunden hat und dem dadurch der Weg zum himmlischen Vater geebnet ist, der glaubt überhaupt nicht belohnt zu werden, der ist ja durch den Glauben belohnt. Aber was Johann Jakob Rambach sicher sagen will, ist doch, dass die Liebe unseres Gottes über die Maßen groß ist. Vor vielen Jahren sandte einmal eine langjährige Hörerin zu meinem Geburtstag ein paar Verse, die ich hier lesen möchte:

Die Sehnsucht nach der Liebe wohnt in jedem Herzen,
nach Liebe, die uns wirklich trägt und hält.
Die Liebe, die sich ganz dem andern schenket,
sie ist die allerstärkste Macht der Welt.

Wir wissen, dass wir sie nicht selber haben,
recht lieben kann ich nicht mit eigner Kraft.
Nur wenn wir uns an Gott, den Vater, wenden,
ist er es, der dies Wunder in uns schafft.

Zur echten Lieben zählt auch die Vergebung,
nur der hat Frieden, der vergeben kann.
Weil Jesus meine ganze Schuld  getragen,
nehm ich den andern auch in Liebe an.

Nie will er seine Liebe mir versagen,
nie bleiben seine Vaterhände leer.
Er trug bisher und will mich weiter tragen,
er will beschenken mehr und mehr.

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