/ Lied der Woche

Wer nur den lieben Gott lässt walten

In der letzten Strophe dieses Liedes werden wir aufgefordert: „Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu und trau des Himmels reichen Segen, so wird er bei dir werden neu ...“
Ich bin in diesem Vers bei dem Satz hängen geblieben: „Trau des Himmels reichen Segen“. Ich habe mich gefragt, ob ich das wirklich tue, mit dem Segen Gottes ganz konkret in meinem Alltag rechne. Grundsätzlich tue ich das schon und erwarte auch Gottes Segen. Ich kann sogar eine ganze Reihe Segensspuren, so will ich das einmal nennen, in meinem Leben feststellen. Doch das ist dann immer der Blick zurück. Dass ich so richtig in der Gegenwart auf dieses segnende Handeln Gottes eingestellt bin, ist nicht so oft der Fall. Das hat zum einen mit meiner Undankbarkeit zu tun, zum anderen steckt da auch Kleinglauben drin, wenn ich von Gott nichts erwarte. Dabei darf ich Gott vertrauen. Er hat mir zugesagt, dass er mir heute schon hilft. Von dem bedeutenden Erzieher Pestalozzi habe ich den Satz gelesen: „Vertrauen schenken ist eine unerschöpfliche Kapitalanlage.“ Mit anderen Worten: Vertrauen schenken zahlt sich aus, nicht nur bei Menschen, sondern vor allem bei Gott.

Es gibt keine größere Kapitalanlage als die, dass ich Gott vertraue. Mein Zweifel wird geheilt, wenn ich Vertrauen in Gott investiere. Der Zweifler kann Gottes Güte nicht erfahren. Nur wenn ich Gott vertraue, werde ich auch den Beweis seiner wunderbaren Güte erleben, so wie es Georg Neumark sagt: „Denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht.“

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