/ Lied der Woche

Wer nur den lieben Gott lässt walten

„Man halte nur ein wenig stille und sei doch in sich selbst vergnügt, wie unsers Gottes Gnadenwille, wie sein Allwissenheit es fügt; ...“.
Mir fällt dieses „ein wenig stille halten“ oft sehr schwer, vor allem dann, wenn ich selber nichts tun kann, zum Beispiel wenn Menschen, die mir nahestehen, ein großes Problem haben. Oder es fällt mir schwer „ein wenig stille zu halten“, wenn eine Lage aussichtslos zu sein scheint und das für längere Zeit.
Wenn ich dann hin und wieder auf mein Leben zurückblicke, muss ich oft staunend feststellen, wie Gott es dann doch in dem einen oder anderen Bereich wunderbar gefügt hat - trotz meiner Ungeduld. Doch diese Erfahrungen helfen mir nicht, wenn ich das nächste Mal vor einem Problem stehe, es sei denn, ich mache mir dann bewusst, dass Gott tatsächlich es in „seiner Allwissenheit“ richtig fügt. Wenn ich mir das bewusst mache, dann kann ich auch „ein wenig stille halten“.
Wie sagte doch einer (Jörg Zink): „Um den Gelassenen her wächst der Friede und die Stille ist der Raum, in dem die Dinge sich klären“ (aus „Für jeden Tag 23, S. 4).
 

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