/ Lied der Woche

Wer nur den lieben Gott lässt walten

Für ihn war die Arbeitsstelle ein Geschenk Gottes. Ich spreche von Georg Neumark, der, nachdem er eine Stelle als Hauslehrer bekam, Gott zu Ehren das Lied schrieb: „Wer nur den lieben Gott lässt walten“. Er gab dem Lied die Überschrift: „Trostlied, dass Gott einen jeden zu seiner Zeit versorgen und erhalten will.“ Und Georg Neumark schuf auch gleich die Melodie dazu. Am Schluss der ersten Strophe heißt es: „Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, der hat auf keinen Sand gebaut.“

Diese Verszeile erinnert mich an die Worte von Jesus: „Wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein, und sein Fall war groß“ (Mt 7, 26-27).     „Das hat er in den Sand gesetzt“, sagt man schon mal im Volksmund, wenn einer sein Leben falsch geplant hat. In der Bergpredigt hat Jesus gesagt, wie die richtige Lebensführung aussieht, um dann am Schluss dieser Bergpredigt zu sagen: „Wer diese, meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute“ (Vers 24). Es kommt also darauf an, das zu tun, was Jesus gesagt hat. Nur dann kann ich erfahren, dass seine Worte tragfest sind, auch „in aller Not und Traurigkeit“.

Nur wenn es im Bild gesprochen regnet im Leben, wenn es stürmt um mich herum, zeigt sich, ob ich auf einem guten Fundament stehe. „Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, der hat auf keinen Sand gebaut.“

 

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