/ Lied der Woche

Wie Christus mir begegnet

„Ich denke daran, was Christus getan.“ Das ist die Schaltstelle, wo aus dem Gefangensein in mir selbst der Mut wird, es Christus nachzutun, der so frei war, sich an Menschen zu verschenken.

Und dann erfahren wir, was Christus getan hat und zwar ganz persönlich ausgedrückt: „Wie er mit mir fühlt, meine Ängstlichkeit spürt und mich in die Weite führt.“ Ja, so ist Jesus.

Wo im Neuen Testament lernen wir ihn in dieser Weise kennen? Ich muss da – wiederum im Johannes-Evangelium – an die Szene denken, die sich nach der Auferstehung am See Tiberias abgespielt hat; Johannes Kapitel 21. Jesus offenbart sich durch ein Fisch-Fang-Wunder. Danach fängt er ein vertrauliches Gespräch mit Petrus an. Mit dem Petrus, der sich vor dem Tod seines Meisters überhaupt nicht mit Ruhm bekleckert hat. Feige verraten hat er ihn. Dieser Petrus nun wird von Jesus dreimal mit der Frage konfrontiert: „Hast du mich lieb“. Dreimal – das ist schon eine echte Prüfung. Aber Petrus besteht sie offenbar – er liebt seinen Herrn aufrichtig. Dann wird ihm ein bedeutender Auftrag übergeben.

Dieser spezielle Auftrag soll jetzt nicht der Vergleichspunkt zwischen Petrus und uns sein. Was uns aber mit dem Jünger verbindet, ist die Erfahrung: Christus vergibt, er traut etwas zu, er eröffnet Perspektiven, er führt ins Weite.

Wie Christus mir, so ich dir. Wenn ich so eine Petrus-Erfahrung machen darf, soll ich, nein kann ich sie auch anderen gönnen.

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