/ Lied der Woche

Wie Christus mir begegnet

„Wie Christus mir, so ich dir“ – eine prägnante Zusammenfassung von dem, was im Kehrvers des Liedes so klingt: „Wie Christus mir begegnet, mich annimmt und segnet, so will ich dir begegnen, dich annehmen und segnen.“ 

Wenn man im 15. Kapitel des Römerbriefes einmal nachliest, wie das gemeint ist mit dem Einander-Annehmen, erfährt man: Das ist erst einmal eine Sache innerhalb der christlichen Gemeinde. Da sollen die Starken auf die Schwachen Rücksicht nehmen; vor allem aber: alle miteinander sollen auf das Wort Gottes hören und ihm vertrauen. Das Ziel ist Einmütigkeit – nicht in allen Details des gemeinsamen Lebens, aber im zentralen Anliegen. Und das ist: Gott die Ehre zu geben und ihn zu loben.

„Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat“: das kann man durchaus als eine Waage im Gleichgewicht darstellen. Aber da ist noch etwas: das anschließende „zu Gottes Lob“. Das scheint ein bisschen hinterher zu kleckern als etwas, was man ebenso gut auch vernachlässigen oder gar weglassen könnte. Dem ist aber ganz und gar nicht so.

Zu Gottes Lob! Das heißt doch, was da in der Gemeinde an gegenseitiger Annahme passiert und überhaupt nicht selbstverständlich ist, ist ein Aushängeschild, wirkt nach außen. Aber nicht nach dem Motto: „Seht her, wie toll wir sind“. Sondern: Seht nur, was durch Gottes Kraft alles möglich ist!“

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