/ Lied der Woche

Ins Wasser fällt ein Stein

„Ins Wasser fällt ein Stein“, ein Lied über Gottes Liebe und ihre erstaunlichen Eigenschaften: Sie verbraucht sich nicht, sie erschöpft sich nicht, wird nicht einfach aufgezehrt. Sondern sie breitet sich aus, ihr Wirkungskreis wird immer größer.

Die Bilder, die ursprünglich Kurt Kaiser gewählt hat und die Manfred Siebald in seiner deutschsprachigen Fassung ebenfalls verwendet hat - sie haben natürlich ihre Grenzen: Ein Kieselstein, ins Wasser geflippt, zieht schon ordentlich Kreise – aber je weiter sich die Welle ausbreitet, umso mehr verteilt sich ihre Energie, der Wellenkamm wird immer flacher, am Ende ist der See wieder spiegelglatt. Und das lustige Feuer, das durch einen Funken entfacht wurde, das wärmt auch nur so lange, bis es heruntergebrannt ist – genau wie eine Kerze ihren Schein nur so lange abgeben kann, wie ihr Vorrat an Wachs reicht.

Gottes Liebe ist in jeder Hinsicht eine Nummer größer und großartiger. Deshalb braucht es ja auch mehr als nur ein starkes Bild, deshalb wirken in diesem Lied mehrere Vergleiche zusammen und ergänzen sich. Sie loten das Geheimnis der Liebe Gottes nicht vollständig aus, aber sie kreisen es ein und verleihen uns eine recht konkrete Ahnung davon.

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