/ Lied der Woche

Durch alle Zeiten

Dass Jesus der gute Hirte ist, wie es in der letzten Strophe heißt, entdeckte eine junge muslimische Frau. Sie war blind geboren, hatte es aber geschafft, eine Ausbildung zur Physiotherapeutin zu machen. Sie arbeitete viele Jahre in ihrem Beruf, bis eine Krebsdiagnose ihrer Tätigkeit ein Ende setzte. Sie kam in ein christlich geführtes Krankenhaus. Die letzten Wochen ihres Lebens wurden für sie sehr mühsam. Die Metastasen hatten die Wirbelsäule und das Knochenmark erreicht, so dass sie querschnittsgelähmt wurde. Als Kind war sie in eine christliche Schule gegangen und jetzt erinnerte sie sich an das, was sie damals gelernt hatte. Wenn sie hörte, dass Schwester Michaela in ihr Zimmer trat, rief sie die Schwester zu sich und sagte: „Erzähl mir etwas von Jesus!“ So oft es möglich war, tat es die Schwester. Dann kam die Nacht, in der sie starb. Die Mutter saß am Bett. Kurz vor Mitternacht rief sie die Schwester, und beide Frauen waren dabei, als die Kranke ihre letzten Atemzüge tat. Waren die Stunden vor ihrem Tod auch sehr mühsam, so war es nun für die Mutter und auch für die Schwester unfassbar mit anzusehen, wie sich das Gesicht der Sterbenden veränderte. Nur einige Momente nach ihrem Tod entspannten sich ihre Züge und sie fing an zu lächeln. Die Mutter sagte: „Noch nie hat sie sehen können, jetzt sieht sie.“

Und die letzte Strophe unseres Wochenliedes sagt: „Seine Verheißung gilt auch dir, wenn er dir sagt: Komm her zu mir. Er will dein guter Hirte sein, gestern, morgen und auch heut.“

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