/ Lied der Woche

Matthias Claudius: Geburtstagslied

Geburtstagslied von Matthias Claudius, vertont von Siegfried Fietz und gesungen von Jan Vering. - Diesen Text hat Matthias Claudius 1773 in einer Ausgabe der örtlichen Postille namens „Wandsbecker Bote veröffentlicht. Claudius war ein Familien-Mensch, er liebte seine Rebecca und seine vielen Kinder – da wird es alleweil Geburtstags-Feiern gegeben haben. Vom 26. Oktober 1794 gibt es ein Gedicht „An Frau Rebeccas Geburtstag“, das allerdings nicht gedruckt, sondern nur handschriftlich in einem Brief überliefert worden ist. Ein Gedicht, in dem diejenige, die den Anlass dafür gegeben hat, allerdings nicht weiter vorkommt. Und ein Gedicht, in dem ebenfalls das Motiv der Vergänglichkeit antönt:

„Ihr Leute, groß und klein, Ihr wisst, dass heute unser Festtag ist und, dass wir feiern müssen. So fangt nur gleich frühmorgens an und bis die Stern am Himmel stahn, und singt und springt und springt und singt. Denk heute niemand an Gefahr, und ob wir über hundert Jahr den Tag noch feiern werden. Wir haben ihn ja heute noch, Gott sei gelobt! so braucht ihn doch, und macht uns heut das Herz nicht krank und schwer. Denn freilich! alles Ding vergeht, auch unser Festtag nicht besteht, er wird uns endlich fehlen. Doch nicht so bald - fleht und hofft, er soll noch wiederkommen oft, soll oft noch wiederkommen!“

Ute Zintarra
Ute ZintarraRedakteurin

Produkte zur Sendung

Der ungesungene Claudius

Der ungesungene Claudius

Jan Vering singt 20 neue Vertonungen von Siegfried Fietz

Autor:
Vering, Jan (Gesang) / Fietz, Siegfried (Musik)
Art:
CD, 22 S.
Preis:
17,95 EUR

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