/ Lied der Woche

„Ich weiß, mein Gott, dass all mein Tun und Werk“

„Ich will dein Tun je mehr und mehr … vor deinem Volk und aller Welt, so lang ich leb, erzählen.“

In der letzten Strophe geht es Paul Gerhardt darum, dass Gott gerühmt wird, dass ihm die Ehre zukommt, die ihm allein gebührt. Und das geschieht nach Paul Gerhardts Worten auch dann, wenn Menschen weitererzählen, was Gott in ihrem Leben getan hat, was sie mit ihm schon erlebt haben.

Hin und wieder ist bei Stellenausschreibungen ganz genau der Arbeitsplatz beschrieben, damit die Bewerber wissen, worauf sie sich einlassen. Paul Gerhardt nennt hier aus der Arbeitsplatzbeschreibung für einen Christen eine wesentliche Aufgabe: Ein Christ erzählt Gottes Tun weiter.

So ähnlich schrieb schon Paulus an die Christen in Rom: „Darum will ich dich loben unter den Heiden und deinen Namen singen“ (Römer 15, 9).

Der Lobende schaut auf von der Gabe zum Geber. Er ist ergriffen von der Macht Gottes. Wer Gott lobt, kann nicht klagen. Wer Gott lobt, kann sich schlecht mit sich selbst beschäftigen. Wer Gott lobt, der sieht auch das Gute, das ihm zuteil wird. Genau das aber müssen auch die erzählt bekommen, die Gott noch nicht kennen. Es geht bei dieser Aufgabe eines Christen also darum, deutlich zu machen, dass man mit dem Lob Gottes andere Menschen zu ihm einladen kann. Wer Gottes große Taten weitererzählt, lädt damit ganz automatisch andere Menschen ein, auch zu diesem Gott zu kommen, sich ihm anzuvertrauen. So wird Gott geehrt.

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