/ Lied der Woche

„Auf, Seele, Gott zu loben“

„Auf, Seele, Gott zu loben“ – ein Lied auf ein Lied. Beide Lied-Texte sind voller Poesie, aber wäre die biblische Vorlage nicht so bilderreich und farbig, wäre auch die Nachdichtung vermutlich nicht so, wie wir sie von Martha Müller-Zitzke haben – und lieben. Ich spreche da ganz persönlich und sicherlich auch im Namen vieler.

35 Verse hat der Psalm 104, der schließlich in neun vierzeiligen Lied-Strophen gemündet ist. Hören Sie aus dem Psalm die Verse 13 bis 22 … und genießen Sie den Klang und die Bilder.

„Du feuchtest die Berge von oben her, du machst das Land voll Früchte, die du schaffest. Du lässest Gras wachsen für das Vieh und Saat zu Nutz den Menschen, dass du Brot aus der Erde hervorbringst,  dass der Wein erfreue des Menschen Herz und sein Antlitz schön werde vom Öl und das Brot des Menschen Herz stärke. Die Bäume des HERRN stehen voll Saft, die Zedern des Libanon, die er gepflanzt hat. Dort nisten die Vögel, und die Reiher wohnen in den Wipfeln.  Die hohen Berge geben dem Steinbock Zuflucht und die Felsklüfte dem Klippdachs. Du hast den Mond gemacht, das Jahr danach zu teilen; die Sonne weiß ihren Niedergang. Du machst Finsternis, dass es Nacht wird; da regen sich alle wilden Tiere, die jungen Löwen, die da brüllen nach Raub und ihre Speise suchen von Gott. Wenn aber die Sonne aufgeht, heben sie sich davon und legen sich in ihre Höhlen.“


Liedangaben:
Text: Martha Müller-Zitzke 1947
Verlag: Singende Gemeinde Wuppertal

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