/ Lied der Woche

"Es wird sein in den letzten Tagen"

„Es wird sein in den letzten Tagen“, ein Lied des Friedens und der Hoffnung begleitet uns durch die neue Woche. Den Text hat der Theologe Walter Schulz 1963 geschrieben – er war damals Landesjugendpastor der evangelisch-lutherischen Landeskirche Mecklenburgs. Mindestens zwei Komponisten geistlicher Lieder haben sich der Sache angenommen: die ältere Fassung stammt von dem badischen Kirchenmusiker Josef Michel. Größere Verbreitung hat die jüngere Melodie aus dem Jahr 1986 gefunden, und für die zeichnet Manfred Schlenker verantwortlich, lange Jahre Domkantor in Greifswald und Leiter der dortigen Kirchenmusikschule, die heute ein Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität ist. Mit Manfred Schlenkers Melodie hat das Lied Einzug ins Evangelische Gesangbuch und ins Gesangbuch der Evangelisch-methodistischen Kirche gefunden – zuletzt auch ins neue „Gotteslob“, das Gesangbuch der katholischen Kirche.

Thema des Liedes ist ein kurzer Abschnitt aus dem Buch des Propheten Jesaja Kapitel 2. Er beginnt fast wortgleich wie das Lied: „Es wird zur letzten Zeit der Berg, da des HERRN Haus ist, fest stehen, höher als alle Berge und über alle Hügel erhaben, und alle Heiden werden herzulaufen, und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns auf den Berg des HERRN gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen!“

Liedangaben:
CD und Buch „Gitarrenbuch zum Evangelischen Gesangbuch“
Strube Verlag, München 1997, ISMN: M-2009-1251-7

Cookies helfen uns, Ihr Benutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz und Cookie Richtlinien sowie der Speicherung von Daten im Rahmen des EU-US Privacy Shield zu. Mehr erfahren