/ Lied der Woche

„All Morgen ist ganz frisch und neu“

Der Reformator Johannes Zwick schließt dieses Lied mit den Worten: „Was immer sich zutrag, wir stehn im Glauben bis ans End und bleiben von dir ungetrennt.“

Genau das hat Jesus bestätigt. Er hat gesagt: „Meine Schafe hören meine Stimme und ich kenne sie und sie folgen mir. Und ich gebe ihnen das ewige Leben und sie werden nimmermehr umkommen und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der mir sie gegeben hat ist größer als alles und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen“ (Johannes 10, 27-29). So Jesus zu seinen Jüngern.

In ihren Memoiren denkt eine französische Schriftstellerin über ihr Leben nach. Über all das Schöne, das sie erlebt hat und das einmal nicht mehr sein wird. Sie ist überzeugte Atheistin, soweit man das sein kann. Ihre ganze Kraft und all ihre Hoffnung hat sie nur auf dieses Leben gesetzt. Darüber hinaus gibt es für sie nichts. Sie schreibt: „Manchmal ist mir der Gedanke, mich ins Nichts aufzulösen … abscheulich … Voller Melancholie denke ich an all die Bücher, die ich gelesen, an all die Orte, die ich besucht habe, an das Wissen, das sich angehäuft hat und das nicht mehr da sein wird. Die ganze Musik, die ganze Kultur, so viele Bindungen: Plötzlich bleibt nichts mehr.“ (Simone de Beauvoir in „Der Lauf der Dinge“). So diese atheistische Schriftstellerin.

Wie ganz anders kann ich doch mein Leben sehen, wenn ich weiß, ich gehöre jetzt zu Gott. Ich bin auch in Gottes Hand, wenn es ans Sterben geht. Und in der neuen Welt Gottes werde ich auch bei ihm sein, weil mich nichts von ihm trennen kann, weil seine Hand stärker ist.

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