/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Was für eine Erleichterung!

Was für ein himmelweiter Unterschied: Hier ist der allmächtige, gütige und ewige Gott, da sind wir Menschen. Mit unserer Macht ist es zumeist nicht weit her, von Allmacht ganz zu schweigen. Wir sind zwar allesamt  zur Güte berufen, aber auch zu jeder Schlechtigkeit fähig.  Außerdem ist unsereins kurzlebig und vergänglich, also auch in dieser Hinsicht grundverschieden von Gott. 

Vor einigen tausend Jahren hat Gott einen zumindest im Prinzip gangbaren Weg gewiesen, wie die Kluft zwischen ihm und uns überbrückt werden kann; buchstäblich: "Weisung", auf hebräisch "Thora" heißen die fünf Bücher Mose, der Kern der Hebräischen Bibel. Sie enthalten einen dicken Katalog von einzelnen "Weisungen", mehr als 600 sollen es sein. Auch wenn fromme Juden ihre Freude an diesen Geboten bekunden und sogar einen eigenen Feiertag dafür installiert haben - schon zu biblischen Zeiten sind viele an dieser geballten Packung von Anforderungen verzweifelt.

Dann kam Jesus, selbst ein frommer Jude. Und er hat von sich gesagt: "Ich bin nicht gekommen, um die Weisungen aufzuheben, sondern um sie zu erfüllen." Und wie hat er sie erfüllt? Durch konsequenten Gehorsam Gott gegenüber - bis zum Tod am Kreuz.  

Seine Jünger haben eine ganze Weile gebraucht, bis sie begriffen haben: Damit ist der Forderungskatalog der Thora überflüssig geworden. Den müssen wir nicht mehr länger mit uns herumschleppen. Was für eine Erleichterung! Das Einzige, worauf es ankommt, ist die Gnade unseres Herrn und Meisters Jesus Christus. Kann man nicht wortwörtlich, aber sinngemäß so nachlesen in der Apostelgeschichte des Lukas Kapitel 15. 

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