/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Trotz des guten Willens

Bibelvers

So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen.

Römer 9,16

Manchmal ist es der reine Frust. Wie oft versuche ich Dinge durchzuziehen und durchzuhalten, weil ich weiß, dass sie richtig und gut sind und ich schaffe es nicht! Unglaublich! Sei es die gesunde Ernährung, der Sport oder weniger Fernsehen und dafür mehr Lesen, ganz egal, es gelingt nur zeitweise und dann verfalle ich wieder in ungute Verhaltensmuster. Und hier rede ich ja nur von Dingen, die hier in dieser Welt, in meinem täglichen Leben eine Rolle spielen. Wichtige Dinge, zugegeben, aber es gibt Dinge, die noch viel wichtiger sind. Da geht es um meine Beziehung zu anderen Menschen und zu Gott. Wie lebe ich diese Beziehungen? Was investiere ich an Zeit und Kraft? Wie verhalte ich mich gegenüber den anderen? Auch da habe ich die besten Absichten und scheitere immer wieder grandios. Das Gute und Richtige zu tun, ist eben doch nicht immer so einfach. Würde ich von Gott daran gemessen, was ich wirklich auf die Reihe bekomme, dann hätte ich wohl kaum eine Chance vor ihm zu bestehen. Aber wie schreibt schon der Apostel Paulus an die Christen in Rom vor fast 2000 Jahren: "So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen." Ich kann es mir eben nicht erarbeiten oder verdienen, dass ich zu Gott gehöre und mit ihm leben kann, hier und jetzt und auch nach meinem Tod in Ewigkeit. Es ist Gottes Gnade und sein Erbarmen über mich, die das möglich machen. Das bedeutet nun aber nicht, dass ich mich mit meinem eigenen Versagen und meinen Unzulänglichkeiten einfach abfinde. Ich nehme mir dennoch immer wieder vor, Dinge besser zu machen, mit Gottes Hilfe!

Cookies helfen uns, Ihr Benutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz und Cookie Richtlinien sowie der Speicherung von Daten im Rahmen des EU-US Privacy Shield zu. Mehr erfahren