/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Teilhabe

Oliver Jeske über Psalm 102,15.

Bibelvers

Der HERR wendet sich zum Gebet der Verlassenen und verschmäht ihr Gebet nicht.

Psalm 102,18

Ein großes Thema in der deutschen Sozialpolitik ist „Teilhabe“. Klingt nach einem Kunstwort, ist aber wichtig. Denn es gibt Menschen in unserer Gesellschaft, die sind von vornherein von vielen Chancen im Leben abgeschnitten. Weil ihre Eltern wenig Geld haben. Weil die familiären Verhältnisse auch sonst schwierig sind. Gleiche gerechte Lebensumstände für alle schaffen: Das gleicht einer Herkules-Aufgabe. Und meines Erachtens ist bisher jede Regierung daran gescheitert. Ich bin kein Politik-Experte. Aber wahrscheinlich ist es sogar menschenunmöglich.

Wie gut, dass es einen Gott gibt. Einer, dem alle Mittel zur Verfügung stehen, um uns neue Chancen im Leben zu geben. Über ihn heißt es in einem alten geistlichen Lied in der Bibel:

Das Gebet der Unterdrückten weist der HERR nicht ab,

sondern nimmt es freundlich an. (Psalm 102,18)

Gott hat für alle, die irgendwie im Leben zu kurz kommen, ein offenes Ohr. Der Texter dieser Zeilen berichtet von persönlichem Leid. Aber auch äußere Umstände machen ihm schwer zu schaffen. Dennoch vertraut er auf eine gute Zukunft, weil sein Gott der Garant dafür ist.

Ich möchte nicht die Hoffnung für Menschen verlieren, die auf der Schattenseite des Lebens zu stehen scheinen. Weil Gott ihr Gebet annimmt, möchte auch ich ein offenes Herz für sie haben. Ich bete, dass mir das mehr und mehr gelingt. 


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