/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Mit Gott an einem Tisch

Wirklich gute Freunde gibt es selten. Das sind die, mit denen ich nicht nur Party machen kann. Einem guten Freund kann ich die Wahrheit sagen, und er mir auch, weil wir wissen, dass wir uns damit gegenseitig helfen.

Umso erstaunlicher ist es, dass es im 2. Buch Mose heißt, dass Mose mit Gott wie mit einem Freund reden kann. Zwischen ihm als Geschöpf und Gott als seinem Schöpfer herrscht Augenhöhe. Wer ist Gott, dass er sich dazu herablässt? Als Gott der Liebe und Barmherzigkeit tut er dies. Gott hat die Größe, sich klein zu machen.

Dabei ist durchaus klar, dass Gott das Zepter nicht aus der Hand gibt. Aber er lässt sich von Mose alles sagen. Mose darf ihn deshalb auch daran erinnnern, dass Gott sein Erbamen für sein erwähltes Volk nicht aufgibt. "Sieh doch, dass dies dein Volk ist", so bestürmt Mose Gott.

Wenn ich  das lese, gibt mir das ein tiefes Gefühl der Geborgenheit. Im Gebet kann ich wie Mose mit Gott über alles reden. Gott will nicht, dass ich ihn angstverzagt anbete. Gott will ein offenes Gespräch, so wie seinerzeit mit Mose. Es ist gut, dass ich mich auch heute noch wie Mose damals mit Gott an einen Tisch setzen und mit ihm reden kann.

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