/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Mach' es wie Hanna, sei fröhlich!

Gestern ist mir etwas gelungen, vor dem ich ziemlich Muffensausen gehabt hatte. Ich hatte die Hände gefaltet, Jesus um Weisheit und Hilfe gebeten, weil ich etwas tun sollte, was ich in dieser Form bisher noch wenig getan hatte. Und dann? Dann ist das, was ich zu tun hatte, tatsächlich gut gelungen. Jesus hatte mich ruhig gemacht und mir in der Herausforderung geholfen.

Anschließend war mir zum Loben und Danken zu Mute. Plötzlich war die Last weg. Das Leben fühlte sich leicht und gut an.

Einer Frau in der Bibel ging es ähnlich. Sie hatte lange darunter gelitten, dass sie keine Kinder bekommen konnte. Obwohl ihr Mann sich ausgesprochen verständnisvoll und sensibel verhalten hatte, konnte sie sich nicht mit der Situation abfinden, bis eines Tages ihr Gebet erhört wurde. Samuel wurde geboren. Ein Kind, das später einmal zu einer der prägenden Persönlichkeiten in Israel heranwachsen sollte.  

Von Hanna ist ein Danklied überliefert, dass mit folgenden Worten beginnt: „Mein Herz ist fröhlich in dem HERRN“. (1. Samuel 2,1)

Beim Nachdenken über diesen Vers und das, was ich gestern erlebt habe, kam mir die Frage: Wie oft liege ich Gott in den Ohren? Meine Liste der Fürbitten ist in der Regel ziemlich lang. Auf jeden Fall deutlich länger als der Dank.

Ich will es heute bewusst mit Hanna halten. Ich will mit fröhlichem Herzen für all das dankbar sein, was Gott an Gutem mir geschenkt hat.

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