/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Jesus und die "Scorpions"

Meine Heimatstadt ist Hannover. Dort kommt die Band „Scorpions“ her. Vielleicht kennen Sie sie durch den Hit „Wind of change“. Irgendwann ist mir ein Mann im gestandenen Erwachsenenalter über den Weg gestolpert. Er hat mir mit stolzgeschwellter Brust erzählt: „Ich bin mit dem Sänger Klaus Meine in eine Klasse gegangen.“

Ich musste mir in dem Moment ein Schmunzeln verkneifen. Denn was hat das über meinen Gesprächspartner ausgesagt? Eigentlich gar nichts. Der Apostel Paulus warnte seine Zeitgenossen vor 2000 Jahren: Macht euren Wert nicht von anderen Menschen abhängig! Er schrieb an die Christen-Gemeinde in der griechischen Stadt Korinth: „Niemand soll sich etwas auf einen Menschen einbilden […]. Euch gehört die ganze Welt, das Leben und der Tod, die Gegenwart und die Zukunft. Alles gehört euch, ihr aber gehört Christus, und Christus gehört Gott.“

Dahinter steckt die Überzeugung von Paulus: Menschen, die Jesus Christus vertrauen, behandelt Gott wie seine Erben. Er schenkt ihnen wirklich alles. Alles, was sie heute zum Leben brauchen. Aber auch eine ewige Existenz im Frieden mit Gott. Das ist toll. Da brauche ich nicht nach anderen Idolen zu schielen.

Der einzige, den ich anhimmeln darf und der Anspruch auf mein Leben hat, ist Jesus Christus selbst. Jesus ist dabei kein selbstverliebter Superstar. Er hat uns bedingungslose Hingabe an Gott, seinen Vater im Himmel, vorgelebt.

„Wind of change“ von den Scorpions ist schon ein toller Hit. Immerhin erinnert er auch an den Fall der Berliner Mauer. Trotzdem wünsche ich dem ehemaligen Klassenkameraden von Klaus Meine, dass er erkennt, wer wirklich unseren Fanjubel verdient.

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