/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Jesus - doch kein Schmusetyp

Bibelvers

Jesus spricht: Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte! Aber ich muss mich taufen lassen mit einer Taufe, und wie ist mir so bange, bis sie vollendet ist!

Lukas 12,49–50

Jesus - ein Freund, ein Kumpel. Ja, manchmal sogar Schmusetuch und Kuscheltier. Das Jesusbild unserer Zeit. Ja, es stimmt, ich kann Jesus alles sagen. Er nimmt mich mit ausgebreiteten Armen auf. Das ist die gute Nachricht, das Evangelium.

Aber es gibt auch den ganz anderen Jesus. Den spröden, den harten, den unerbittlichen. Den, der zur Stellungnahme zwingt. "Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte! Aber ich muss mich taufen lassen mit einer Taufe, und wie ist mir so bange, bis sie vollendet ist!"

Auch diese harschen Worte gehören zu Jesus. Will er uns ärgern? Ist der doch der Rachegott, der kein Erbarmen kennt? Nein, sicher nicht. Aber Jesus weiß, dass sein Anspruch von Buße und Umkehr und seine Einzigartigkeit zu Zwitracht und Zerwürfnis unter uns Menschen führen wird. Und er weiß, dass er selbst in diesen Strudel mit hineingerissen wird. Indem er nämlich am Kreuz für unsere Zerrissenheit hingerichtet wird.

Gerade in unseren Tagen erfahren wir neu, dass der Glaube an Jesus kein Schönwetterglaube ist. Überall auf der Welt werden Christen wegen ihres Glaubens an ihn verfolgt. Sie können diese Worte sicher besser verstehen als ich in meinem weitgehend geordneten Umfeld.

Mich stellt diese Aussage von Jesus vor die Wahl - will ich's nur kuschelig. Oder will ich mich der Realtität und dem ganzen Jesus stellen, und ihm dann immer noch nachfolgen, auch wenn's dann gar nicht mehr so schmusig für mich wird.

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