/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Gott, sei mir gnädig!

Bibelvers

Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit.

Psalm 51,3

Heute Morgen habe ich noch einmal Glück gehabt! Als ich im Morgengrauen auf dem Weg zur Arbeit einen unauffällig geparkten, weinroten Kleinbus am Straßenrand sah, trat ich unwillkürlich auf die Bremse und … ja, da war sie dann auch schon, die Lichtschranke. Mit vorbildlichen 50 km/h „heuchelte“ ich mich an der Polizei vorbei: Glück gehabt, dachte ich mir, dieses Mal haben sie dich nicht erwischt.

König David wurde erwischt. Allerdings nicht in einer Routinekontrolle der Verkehrspolizei, sondern beim Ehebruch. Er hatte es mit der Frau eines loyalen Gefolgsmannes getrieben, während der im Krieg kämpfte. Und als die Sache aufzufliegen drohte, hatte David den gehörnten Ehemann kurzerhand aus dem Weg schaffen lassen.

Für David war die Sache damit erledigt. Für Gott allerdings nicht. Er beauftragte den Propheten Nathan, David zur Rede zu stellen. Und der tat das dann auch.

David hatte Einsehen. Er bereute seine Schuld und schrieb sogar ein Lied, in dem er seine Buße öffentlich machte. In der Bibel ist dieses Lied als Psalm 51 erhalten. Dort heißt es:

„Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit“, Psalm 51,3.

Was David getan hat, war eine schlimme Sache gewesen. Aber mir imponiert, wie er mit seinem Fehler umgegangen ist. Er hat ihn nicht vertuscht und auch nicht schön geredet. Nein, David hat seinen Fehler öffentlich bekannt und Gott um Vergebung gebeten.

Ich will mir Davids Verhalten zum Vorbild nehmen. Machen Sie mit?  


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