/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Einheit ... weil es um viel geht

Bibelvers

Paulus schreibt: Eins ist wichtig: Ihr sollt als Bürger eurer Stadt leben, wie es dem Evangelium von Christus entspricht.

Philipper 1,27

Friede, Freude, Eierkuchen – Ein fröhliches Gesicht machen, auch wenn es im Getriebe so richtig knirscht. Ist es das, was sich der Apostel Paulus und sein Mitstreiter Timotheus für die ersten christlichen Gemeinden gewünscht haben? Man könnte fast den Eindruck gewinnen. Immerhin heißt es in dem Brief, den sie vor 2000 Jahren an die Christen in Philippi im heutigen Griechenland geschrieben haben:

Das Wichtgste ist: Lebt als Gemeinde so, dass ihr der Guten Nachricht von Christus Ehre macht (Philipper 1,27).

Also einen schönen Schein nach außen wahren? Nein, die Formulierung, die hier benutzt wird, meint eigentlich: Menschen, die Jesus nachfolgen, sollen die Rechte und Pflichten eines himmlischen Staatsbürgers wahrnehmen. Wenn ich zu Jesus gehöre, habe ich Rechte. Jesus hat mich frei gemacht von Schuld. Ich bin nicht meinem Egoismus ausgeliefert, brauche nicht mehr zerstörerisch gegen andere und mich selbst handeln. Aber ich habe eben auch Pflichten: Der Bürger der jungen griechischen Demokratie, die hier als Vergleich herangezogen wird, wusste: Meine Freiheit ist gefährdet. Ich muss sie gemeinsam mit den anderen verteidigen.

Darum geht es: Freiheit als Christ, das bedeutet: Ich koche nicht mein eigenes Süppchen. Sondern ich ziehe mit meinen Mitstreitern, wo es nur geht, an einem Strang. Nicht aus falscher Harmoniesucht, sondern weil viel auf dem Spiel steht. Dort, wo Christen Einheit auch unter schweren Bedingungen leben, werden andere neugierig. Sie wollen womöglich selbst diese Freiheit erleben, die Gott schenkt. Wollen dazugehören. Und es muss nicht beim Wunsch bleiben.

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