/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Die Champions League Gottes

Anstoß von Ulrike Schild über Jakobus 1,12

Bibelvers

Selig ist, wer Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Gott verheißen hat denen, die ihn lieb haben.

Jakobus 1,12

Manchmal musst du tief unten durch. Manchmal scheint sich deine Seele in der Kellerwohnung eingerichtet zu haben. Manchmal überschlagen sich die schlechten Nachrichten und du weißt gar nicht mehr wie gute klingen. Manchmal kommst du in Anfechtungen und Selbstzweifel hinein, weil nichts gelingt. Oder du von einem ganz anderen Leben geträumt hast. Krankheit, Trauer, Arbeitslosigkeit, Arbeitsüberlastung, Familienkonflikte oder Einsamkeit belasten deinen Alltag.

Manchmal erscheint dir das Leben ungerecht. Das erleben auch Menschen, die an Gott glauben. Und die Frage ist: Bleibt da mehr als Wehklagen? Antwort: Ja, es bleibt mehr als Wehklagen. Der Verfasser des Jakobusbriefes im NT lädt uns zu einem Perspektivwechsel ein, der sich spontan komisch anhört: „Freuen darf sich, wer Anfechtungen erlebt und sie besteht; denn Gott wird ihm den Siegeskranz geben, das ewige Leben, das er allen versprochen hat, die ihn lieben.“
Na, das ist ja nun mal ne ganz andere Sichtweise. 
Das Experiment besteht darin, dass ich es als Grund zur Freude sehe, wenn ich auf die Probe gestellt werde. Spontan scheint einem das nicht einzuleuchten. Wenn‘s Leben nicht glatt läuft, wenn ich tief unten durch muss, mich dann auch noch freuen? Über was eigentlich? Antwort: Darüber, dass das Ganze einem einzigen ZIEL untergeordnet ist, nämlich dass Gott eines Tages eine Welt einläutet, die ohne gleichen ist. Wie ein Sportler allein auf den Sieg hinarbeitet...so glauben wir uns durch gute und schlechte Tage hinein in die Champions League Gottes.
Das ist der Lohn, der Sieg, das Versprechen. Ewiges Leben bei Gott. Und das übertrifft alles. Doch können wir auch heute schon eine Ahnung davon bekommen, dass Gott handelt. Dass Licht in so manches Dunkel kommt. Dass Verzweiflung der Hoffnung Raum machen muss. 


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