/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Beschwerde abgewiesen

Für Gott ist es wirklich ein Trauerspiel. Er hat sein Volk aus der Sklaverei befreit. Er hat die Ketten des Volkes gesprengt und die Menschen in ein gelobtes Land geführt, wo sie wirklich in Freiheit leben könnten.

Doch das Gegenteil ist der Fall. Das Volk bindet sich an Götzen. Und die Götzen machen das, was Götzen so tun: sie verstricken die Menschen in neue Abhängigkeiten. 

Erst als die Karre mit allen vier Rädern im Dreck steckt, erinnert sich das Volk wieder an Gott - und zwar, um sich bei ihm heftig zu beschweren. Kein Wunder, dass Gott äußerst verärgert reagiert:

"Wie könnt ihr rechten mit mir? Ihr seid alle von mir abgefallen, spricht der Herr," nachzulesen im Propheten Jeremia, Kapitel 2.

Täglich schauen wir in die Abgründe unserer eigenen Verstrickung. Die Medien sind voll mit Bildern von Krieg und Terror. "Wie kann Gott das zulassen," ist dann eine häufig gestellte Frage. Und ich stelle sie mir auch. Doch Krieg und Terror sind leider menschengemacht. Gott kann uns deshalb nur den Spiegel vorhalten und die Beschwerde an den Absender zurück geben. Denn in Jesus Christus hat er uns gezeigt, wie es anders laufen kann.

Gott hat mich und Sie berufen, es anders zu machen. Statt Gott anzumotzen bleibt da nur, ihm nachzufolgen und nach seinem Willen zu handeln.

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