/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Befreit

Wolf-Dieter Kretschmer über Markus 5,19

Bibelvers

Jesus sprach zu dem Geheilten: Geh hin in dein Haus zu den Deinen und verkünde ihnen, welch große Dinge der Herr an dir getan und wie er sich deiner erbarmt hat.

Markus 5,19

Der Mann hatte furchtbar gelitten. Man hatte ihn aus der Gesellschaft ausgestoßen, weil man nicht wusste, was man mit ihm anfangen sollte. Einsam, getrieben von fremden Mächten, gewalttätig – so hatte sein trauriges Leben ausgesehen. Aber dann war ihm Jesus begegnet und der hatte seine große Not gesehen. Mehr noch, Jesus hatte sich nicht in Abscheu von ihm abgewendet. Er hatte ihn geheilt. Genauer gesagt, Jesus hatte ihn von seinen Bindungen befreit. Jetzt war alles gut.

Kein Wunder, dass der Mann Jesus folgen wollte. Er hatte Jesus so viel zu verdanken. Aber „Jesus sprach zu dem Geheilten: Geh hin in dein Haus zu den Deinen und verkündige ihnen, welch große Dinge der Herr an dir getan und wie er sich deiner erbarmt hat“, Markus 5,19

Es war Jesus wichtiger gewesen, dass dieser Mann zu seinen Leuten zurückkehrte und ihnen von seiner Heilung berichtete. Möglichst viele sollten es hören: Jesus kann heilen. Er kann sogar bei scheinbar hoffnungslosen Fällen helfen.

Was damals für den Mann aus dem Gebiet der Gerasener zutraf, gilt heute noch genauso. Jesus kann heilen und befreien. Er tut es auch heute noch. Und Jesus möchte, dass auch wir unseren Familien, Nachbarn und Freunden davon erzählen, was er getan hat.


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