/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Gott ist gut - immer.

Krankheit ist allgegenwärtig im Leben. Da brauche ich mir nur kurz in meinem Bekanntenkreis umzuhören und habe eine Handvoll Beispiele: Vom gewöhnlichen Schnupfen über gebrochene Rippen bis hin zu Borreliose oder Krebs. Warum sonst wünschen die meisten einem zum Geburtstag oder zum neuen Jahr viel Gesundheit. „Hauptsache gesund“ – da ist was dran. Wenn es mir körperlich gut geht, geht es auch meiner Seele, geht es mir insgesamt gut.

ERF Medien beschäftigt sich in diesen Tagen genau mit dieser Thematik unter dem Titel: „Es geht ums Ganze – was Körper und Seele gesund hält“. Gott möchte, dass es seinen Kindern gut geht. Aber heißt gut gehen“ auch immer gleich Abwesenheit von Krankheit? Nein. Gott kann mir in meiner Krankheit begegnen. Diese Begegnung kann ganz unterschiedlich aussehen und auch ausgehen. Das Beispiel von Epaphroditus finde ich im Brief vom Apostel Paulus an die Philipper. Da steht: „Epaphroditus war todkrank, aber Gott hat sich über ihn erbarmt; nicht allein aber über ihn, sondern auch über mich, damit ich nicht eine Traurigkeit über die andere hätte.“

Es gibt nichts Schöneres, als wenn man erlebt, wie ein totkranker Mensch wieder gesund wird. Im neuen Testament höre ich davon immer wieder. Gott erbarmt sich auch heute noch. In seiner Souveränität kann dieses Erbarmen ganz unterschiedlich aussehen, ganz Unterschiedliches heißen. Auch der Tod kann Ausdruck dieses Erbarmens sein. Umso wichtiger die Gewissheit, dass ich in Gottes Hand bin und weiß: Gott ist gut und treu. Er ist da in der Traurigkeit über den Verlust genauso wie in der Freude über die Heilung.


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