/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Bibelvers

Wo keine Hoffnung war, hat Abraham auf Hoffnung hin geglaubt.

Römer 4,18

Die Hoffnung stirbt zuletzt, besagt eine bekannte Redensart, und bezieht sich auf eine aussichtslose Situation, gegen die beispielsweise eine Mannschaft ankämpft. Manchmal werden Kampfgeist und Hoffnung belohnt, manchmal nicht. Jüngstes Beispiel: Das vielbeachtete DFB Pokalfinale zwischen dem FC Bayern München und der Eintracht Frankfurt.

Klar, Fußball ist eine Nebensache. Fußball ist und bleibt eine schöne Nebensache. Die verwegene Hoffnung während einer Aufholjagd in einem Fußballspiel kann man nicht mit den wirklich ernsten Situationen im Leben vergleichen. Wenn beispielsweise eine drohende Insolvenz, Krankheit oder andere schlimme Ereignisse einem schier die Hoffnung rauben will.

Für den alttestamentlichen Patriarchen Abraham galt es an einer Zusage festzuhalten, die Gott ihm vor langer Zeit gegeben hatte. Und das, obwohl alles dagegen zu sprechen schien: Gott hatte ihm einen Nachkommen versprochen. Nur, wo war der Nachkomme, den Gott verheißen hatte?

Trotz weit vorgerücktem Alters hielt Abraham an Gottes Verheißung fest. Der Apostel Paulus beschreibt diesen Glauben so: 

„Wo keine Hoffnung war, hat Abraham auf Hoffnung hin geglaubt“, Römer 4,18.

Für mich ist Abraham ein Vorbild. Sein beständiger Glaube an die Zuverlässigkeit der Verheißung Gottes beeindruckt mich. Da, wo in meinen Denkkategorien Schluss ist, sind Gottes Möglichkeiten noch lange nicht erschöpft.

Abraham war davon überzeugt. Deswegen konnte er Hoffnung haben, wo ich schon längst aufgegeben hätte.

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