/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Zusammenleben für den Frieden

Zusammenleben für den Frieden

Fragst du fünf Leute, hast du 10 Meinungen – auch ungefragt. Und das eigentlich immer und überall wo Menschen zusammen treffen. In der Familie, im Freundeskreis, unter Kollegen, im Verein …

Zusammenleben heißt zusammen lachen, zusammen weinen zusammenraufen. Zusammenleben heißt einander unterstützen, einander kritisieren, einander vergeben. Der Apostel Paulus wusste das auch. Deswegen schreibt er an die Gemeinde in Korinth folgenden Satz: „Lasst euch zurechtbringen, lasst euch mahnen, habt einerlei Sinn, haltet Frieden!“

Interessante Kombination, denn das mit dem Frieden ist ja gar nicht so leicht. Warum eigentlich? Ich würde sagen, weil sich am Ende doch jeder selbst der Nächste ist, statt der andere. Meine Meinung ist wichtig, mein Wohlergehen, meine Position und wie ich am Ende da stehe – als Egoist. Ist doch so! Ein ehrlicher Blick in mein eigenes Herz offenbart mir ganz schnell, mit dem Frieden ist es nicht weit her wenn es um mich geht und meine Freiheit.

Man könnte daran verzweifeln, gäbe es nicht neben der Aufforderung von Paulus nicht auch noch das Versprechen Gottes, das da heißt: „So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein.“ Was will ich mehr? Was brauche ich mehr? Nichts, denn Gott ist mein ein und alles. Er will auch dein ein und alles sein.


Reaktion an den Autor ist über das Kontaktformular möglich.

Cookies helfen uns, Ihr Benutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz und Cookie Richtlinien sowie der Speicherung von Daten im Rahmen des EU-US Privacy Shield zu. Mehr erfahren