/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Worte mit Vollmacht

Bibelvers

Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden: Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut.

Offenbarung 2,8–9

Dieser Satz ist ein Hammer. „Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden: Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut." (Offenbarung 2,8-9) Das ist zunächst einmal Trost und Ermutigung für die verfolgten christlichen Gemeinden gegen Ende des 1. Jahrhunderts, hineingesprochen in eine Situation extremer Bedrängnis. Diese prophetischen Sätze aus der Offenbarung des Johannes sind entstanden zur Zeit der Christenverfolgungen unter Kaiser Domitian. Gegen Ende seiner Regierungszeit wurde begonnen, die göttliche Verehrung des römischen Kaisers als Bürgerpflicht durchzusetzen. Christen haben sich demgegenüber verweigert. Für sie gab es nur einen Herrn und Gott. Dies führte zu Zwangsmaßnahmen, bis hin zur Gefangenschaft oder zur öffentlichen Hinrichtung um des Glaubens willen.

Dem Seher Johannes wird auf der Insel Patmos eine Vision zuteil. Er darf in den Himmel schauen und sieht dort gleich zu Anfang den auferstandenen Christus. Dieser trägt ihm als erstes auf, sieben Briefe zu verfassen, Sendschreiben an die Gemeinden von sieben Städten Kleinasiens - und zwar mit dieser Botschaft: "Ich kenne deine Bedrängnis", heißt es da. Ich weiß, was du durchmachen musst, du kleine Gemeinde dort in Smyrna. Ich sehe die bittere Armut, in der ihr euch befindet. Das muss alles furchtbar weh tun. Ich weiß das alles, ich kenne dich, ich sehe Dich...."Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden". 

Und gerade weil es der auferstandene JESUS sagt, haben die Sätze ein ganz anderes Gewicht, als wenn uns ein Mensch diesen Trost zuspricht. Klar, das ist auch schon gut. Doch Sätze von dem auferstandenen Gottessohn in unser dürres und auch manchmal karges und ängstliches Leben hineingesprochen, haben enormes Gewicht, haben Vollmacht. Darin ist schon die Hilfe enthalten. Wir leben von seinen Worten. 

Ich möchte mir vornehmen, Gott zu bitten - noch viel mehr vollmächtig in mein Leben hinein zu sprechen. 

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