/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Aus 'Nein' wird 'Papa'

Bibelvers

Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!

Galater 4,6

Das erste Wort, das meine beiden Kinder treffsicher beherrscht haben, war „Nein!“ Die kleinen Erdenbürger lernen es sehr schnell, ihren eigenen Willen kund zu tun. Sie artikulieren klar, wenn sie etwas nicht wollen. Erst danach kamen dann die Bezeichnungen, die uns als Eltern das Herz schmelzen ließen: „Mama“ und „Papa“.

Menschen, die Christen werden, treten auch in eine Vater-Kind-Beziehung ein.  In der Bibel heißt es an einer Stelle, im berühmten Galaterbrief des Apostels Paulus:

„Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!“

Offensichtlich ist das ganz ähnlich: Nicht wenige Menschen sagen erstmal trotzig „Nein“ zu Gott. Aber in dem Moment, wo die Erkenntnis reift: Es lohnt sich, mit Gott zu leben, da verändert sich etwas. Auf einmal ist da nur noch Staunen: Wow, Gott ist nicht gegen mich. Ich bin ihm auch nicht egal. Sondern er ist wie ein Vater, der sich um mich sorgt. Der nur mein Bestes will.

Manchmal verfalle ich als Christ immer noch in eine geistliche Trotzphase. Ich hadere mit Gottes Willen für mich. Doch das  hindert ihn nicht daran, weiter mein Vater zu sein. Und geduldig zu warten, bis mein „Nein“ endlich wieder einem liebevollen „Papa“ weicht.

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