/ Anstoß - Gedanken zum Tag

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Bibelvers

Die Apostel sprachen zu dem Herrn: Stärke uns den Glauben!

Lukas 17,5

Diesmal ist es nicht der Apostel Petrus, der vorprescht. Die ganze Truppe ist schockiert. Alle 12. Sie waren schon eine Weile mit Jesus unterwegs. Haben sich öfter vor Staunen die Augen gerieben: Frauen hatten sich ihnen angeschlossen. Frauen in einer Männergesellschaft! Wenig später empfahl Jesus ihnen: „Liebt eure Feinde.“ (Lk. 6, 27) Wie bitte? Die lieben, die zu ihnen gehörten, auch die Frauen – ok.

Etwa auch die, die infrage stellten, was Jesus über Gott sagte? Auch die, die nicht glaubten, dass Jesus mit einem Wort sogar einen Römer, einen erklärten Feind, geheilt hatte? Gilt diese Liebe auch für König Herodes, der etwas abfällig fragte: „Wer ist dieser?“ und damit Jesus meinte?

Jesus hatte ihnen von Anfang an gesagt: „Nachfolge – Follower sein – hat seinen Preis“. Das ist mehr als ein Klick. Nun macht Jesus weiter: Falsches über ihn oder über seinen Vater im Himmel erzählen, das wird von göttlicher Seite nicht geduldet. Und nun wieder so etwas Kurioses. Wenn einer von ihrem eigenen Trupp sich daneben benimmt, gilt: Spreche ihn darauf an. Wenn er es einsieht, vergib ihm. Und wenn das sieben Mal am Tag so ist, es nervt, vergib ihm trotzdem.

„Die Apostel – sprachen zum Herrn, also zu Jesus: Stärke uns den Glauben.“ So hält es Lukas in seinem Evangelium fest.

Die Apostel spüren, der Preis ist zu hoch. Das packen sie nicht. Jesus bestätigt das: Ohne ihn geht gar nichts. Und wieder reiben sich die Apostel die Augen: Es geht darum, Jesus überhaupt zu vertrauen – nicht um die Größe des Glaubens.

Darf Jesus Ihnen das auch so sagen?

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