/ Anstoß - Gedanken zum Tag

In Gottes Armen geborgen

Stefan Loß über Psalm 28,9

Bibelvers

Hilf deinem Volk und segne dein Erbe und weide und trage sie ewiglich!

Psalm 28,9

„Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.“ Dieser Ohrwurm aus den 80ern hat mich so manchen Tag begleitet. Der Text ist eingängig, aber leider falsch. Alles hat ein Ende – wirklich alles? Wenn man das glaubt, was in der Bibel steht, stimmt das nicht. Das Leben hat kein Ende. Jedenfalls ist es das, was Jesus uns verspricht: Ewiges Leben. Denn er hat den Tod besiegt. Jeder, der an ihn glaubt, wird ewig leben. Genau das feiern Christen demnächst am sogenannten Ewigkeitssonntag. Manche sagen: Totensonntag, weil an diesem Tag die Namen alle Verstorbenen der letzten 12 Monate in den Kirchen verlesen werden. Christen sagen bewusst Ewigkeitssonntag, weil mit dem Tod nicht alles zu Ende ist. Der Tod ist für Gott keine Grenze. Wenn ER mir etwas verspricht, dann bezieht sich das deshalb nicht nur auf mein biologisches Leben, sondern auch auf mein ewiges Leben. So hat sich das schon der Beter des Psalms 28 gewünscht. Nachzulesen heute im Vers des Tages: „Hilf deinem Volk und segne dein Erbe, weide und trage sie in Ewigkeit!“. Was für ein schönes Gebet, was für ein guter Wunsch. Statt Tod und Dunkelheit: Auf ewig von Gott getragen. Genau das richtige für die dunkle Jahreszeit. Ich wünsche Ihnen heute, dass Sie Gottes Realität vor Augen haben und die klingt anders, als das Lied von der Wurst: Alles hat ein Ende – nur Gottes Liebe nicht.


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