/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Der barmherzige Gott

Wolf-Dieter Kretschmer über Hosea 14,4

Bibelvers

Bei dir finden die Verwaisten Erbarmen.

Hosea 14,4

Der Prophet Hosea hat eine beunruhigende Botschaft für die Bürger von Samaria. Die Zerstörung der Stadt steht unmittelbar bevor und sie wird grausam sein. Nach vielen Jahrzehnten religiöser Irrwege, ist das Fass kurz vor dem Überlaufen, sprich, Gottes Geduld am Ende.  Aber Hosea zeigt auch einen Weg aus der Misere: „Bekehre dich, Israel, zu dem Herrn, deinem Gott … sprecht zu ihm: Vergib uns alle unsere Sünde und tu uns wohl…“ (Hosea 14, 2-3)

Eine solche Herzenshaltung wird Gott würdigen, verspricht Hosea seinen Zuhörern und sagt: „Bei dir, Gott, finden die Verwaisten Erbarmen“, Hosea 14,4.

Ja, das ist bis heute ein Merkmal der Liebe Gottes geblieben: Den Verwaisten, also jene, denen menschlich gesprochen ein schlimmes Schicksal widerfahren ist, wendet Gott sich auch heute noch in Jesus Christus mit den Worten zu: „Kommt her, alle die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken“, Matthäus 11, 28. Und das auch dann, wenn die Verwaisten selber schuld sind an ihrem Unglück.

„Bei dir, Gott, finden die Verwaisten Erbarmen.“ Das sind tröstliche, fürsorgliche  Worte, die mich auf den verweisen, der meine Not lindern kann: Jesus will sich meiner erbarmen. Er möchte mich erquicken, d.h., mir neue Zuversicht, Kraft und Lebensfreude schenken.

Damit das geschehen kann, muss ich mich aber zunächst Jesus Christus zuwenden. Das will ich heute aufs Neue tun. Und ich lade Sie ein, sich mir anzuschließen.


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