/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Jesus, mein Arzt

Was bin ich froh, dass ich heute lebe und nicht vor einhundert Jahren. Durch ärztliche Kunst und pharmazeutische Produkte ist heute vieles möglich, was damals undenkbar schien. Womit man sich früher abfinden musste, ist heute kein Problem: Ein neues Hüftgelenk, Antibiotika gegen hartnäckige Infekte, in weniger als einer Stunde den grauen Star behandeln – das alles ist selbstverständlich geworden. 

Mit dem technischen Fortschritt vergessen wir schnell eine andere, fundamentale Wahrheit. Daran erinnert ein Wort aus dem 2. Buch Mose, Kapitel 15, 26: „Ich bin der Herr, dein Arzt.“

Dieses Wort lässt Gott durch Moses den Israeliten ausrichten. Die sind nämlich gerade der ägyptischen Sklaverei entflohen und nun unter der Führung von Moses unterwegs in Richtung des von Gott verheißenes Lands. Gott erinnert sein Volk daran, dass es bei ihm Hilfe in allen Lebenslagen finden kann, Krankheiten eingeschlossen.

Was damals für das Volk Israel galt, kann ich heute genauso in Anspruch nehmen. Durch Jesus Christus habe ich Zugang zu Gott, dem allmächtigen Vater im Himmel. Ich kann ihm anvertrauen, was mich bedrückt. Dabei ist es völlig egal, ob mich schwere Gedanken umtreiben, ich mit Suchtgedanken kämpfe, abgrundtiefe Schmerzen ertragen oder mich mit einer ernsten Krankheit auseinandersetzen muss. Ich darf Jesus Christus meine Not klagen und ihm vertrauen. Auch für mich gilt das Wort aus 2. Mose 15: „Ich bin der Herr, dein Arzt.“

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